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Aktuelles Archives - Seite 2 von 3 - Leadership Brandenburg

06 Apr

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Leadership-Talk zum Thema „Entwicklung der Führungskultur von einer Zuständigkeits- zur Verantwortungskultur.“

6. April 2018 | By |

Wie kann in einer notwendigerweise stark strukturierten Arbeitsumgebung die starre Hierarchie aufgebrochen und Eigenverantwortung in den Führungsebenen verstärkt werden? Mit dieser Frage haben sich 13 Mitglieder und Interessenten von Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V. (LSBB e.V.) bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) auf Einladung von Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der ILB, im Rahmen unserer zweiten Leadership-Begegnung beschäftigt.

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Banken sind traditionell klar strukturierte und hierarchisch organisierte Unternehmen. Dazu kommt der Fokus auf digitale Prozesse, auf Risikominimierung und Nachweisbarkeit, denn bei Investitionsbanken werden hohe Summen und öffentliche Gelder bewegt. Die ILB ist jedoch nicht nur eine Anstalt des öffentlichen Rechts, sondern gleichzeitig eine Bank mit häufig sehr langfristig angelegten Förder- und Investitionsprojekten. Dieser Spagat zwischen Bank und Behörde spiegelt sich auf unterschiedliche Weise im Alltag wider. Trotz der notwendigen Bürokratisierung von Abläufen machen sich auch in diesem Kontext mehr und mehr Veränderungen der modernen Arbeitswelt bemerkbar. Jüngere Führungskräfte und Mitarbeiter haben andere Wünsche und Vorstellungen von ihrer Arbeit als bisher üblich. Es werden zum Beispiel Forderungen nach transparenter Kommunikation und mehr Mitarbeiterbeteiligung lauter. Die steigende Komplexität der Arbeit erfordert außerdem mehr Eigenverantwortung.

IMG_1355._5Viele dieser Herausforderungen sind Aspekte von Unternehmenskultur und nicht mit allgemeingültigen Patentrezepten lösbar. Also befragte Herr Stenger zuerst seine Mitarbeiter nach deren Wünschen und Anregungen und stieß vor knapp zwei Jahren ein internes Kulturveränderungsprojekt an. Dabei leitete ihn die Überzeugung, dass eine Unternehmenskultur sich nur verändern kann, wenn die Führungsriege als Vorbild den Weg zuerst selbst beschreitet. Dementsprechend wurden über einen Zeitraum von gut einem Jahr die Führungskräfte der zweiten und dritten Ebene in gemischte Gruppen eingeteilt und mit unterschiedlichen Themenkomplexen betraut. Sie beschäftigten sich mit neuen Führungsleitlinien, mit Wegen zu effizienteren Meetings, mit der Veränderungsgestaltung in den Teams oder mit dem Umgang mit besonders guter oder schlechter Leistung und noch einiges mehr. Der entstandene Prozess wurde von den rund 60 Beteiligten im Rahmen von mehreren Workshops und schließlich einer übergreifenden Abschlussveranstaltung mit viel Engagement und Kreativität vorangetrieben. Neue Ansätze wurden erarbeitet und in die Umsetzung gebracht. Teile davon laufen bis heute weiter. Bei den Führungskräften zeigt sich bereits gesteigertes Selbstbewusstsein gepaart mit besserer Kooperation, sowie gestiegene Eigenverantwortung und Eigeninitiative. Nach einem intensiven Jahr mit viel Dynamik und einer Reihe von Anstößen geht es nun darum, die erarbeiteten Ergebnisse in das gesamte Unternehmen weiterzutragen und zu verstetigen. Hier sind schon jetzt einige neue Herausforderungen spürbar und der Prozess bleibt auf jeden Fall spannend.

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Herr Stenger ermöglichte uns in einem spannenden Vortrag zusammen mit seinem für den Prozess verantwortlichen Mitarbeiter Herr Hüttges (Referent Personal) anhand von vielen konkreten Beispielen tiefe Einblicke in den internen Prozess. Die sich an den Vortrag anschließende Diskussionsrunde war entsprechend lebhaft und intensiv. Viele der Anwesenden haben in ihrem Kontext mit ähnlichen Themen zu tun oder befinden sich bereits ebenfalls in internen Kulturveränderungsprozessen. Anhand von tiefgehenden Fragen und dem Austausch von unterschiedlichen Ansätze konnten viele Erfahrungen geteilt werden. Wie sich zeigt, ist das Thema einer Kulturveränderung vor allem auf lange Sicht ein komplexer Prozess, der sich weder nebenbei noch im Hauruckverfahren durchdrücken oder auf wenige Fragestellungen beschränken lässt. Das große Interesse an dem Austausch wurde entsprechend mit dem Wunsch geäußert, sich über den Abend hinaus mindestens noch einmal in kleinerer Runde zu treffen.

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Insgesamt kam dieser intensive und von großer Offenheit getragene Abend, der an vielen Stellen tiefe Einblicke ermöglichte, bei den Teilnehmern sehr gut an. Wir danken unseren Gastgebern Herrn Tillmann Stenger und Herrn Mario Hüttges herzlich für Ihre Zeit und die Bereitschaft so offen mit uns in die Diskussion einzusteigen. Dieser Abend war damit ganz im Sinn von LSBB e.V.. Uns geht es besonders darum, die Realitäten unserer Gastgeber und Diskussionspartner in unterschiedlichen Facetten zu erleben und dabei nicht nur die schönen Seiten kennenzulernen. Gerade der Austausch über selbst erlebte Herausforderungen und über bereits getestete Lösungsansätze machen solche Diskussionsrunden wertvoll. Nur so können die Teilnehmer sich gegenseitig inspirieren oder Kooperationsmöglichkeiten entstehen lassen.

14 Mrz

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Erweiterte Lernerfahrungen: Kurzprogramm 2018

14. März 2018 | By |

Trisektorale Vernetzung – zwei Tage in vielfältiger Gemeinschaft

Freitag 21.09.2018 ab ca. 10.00 Uhr und Samstag 22.09.2018 bis ca. 16.30 Uhr

An diesen zwei Tagen werden 18 Führungskräfte aus den drei Bereichen der Wirtschaft, dem sozialen und dem öffentlichen Sektor einander in der Gruppe intensiv begegnen und sich gegenseitig auch jenseits der beruflichen Rolle kennenlernen. Der Hauptfokus dieser beiden Tage liegt auf der aktiven Auseinandersetzung und dem persönlichen Austausch ohne „Berieselung von Vorne“. Diese beiden Programmtage finden inklusive Abendprogramm und Übernachtung im Ringhotel Schorfheide statt.

Die Gruppe ist begrenzt auf 18 Brandenburger Führungskräfte. Die Vorstandsmitglieder von LSBB e.V. werden Teil der Gruppe sein. (Kosten 350 Euro, Die Gewährung eines Teilstipendiums ist auf Antrag u.U. möglich.)

 

Die Plätze für diese Begegnungen sind begrenzt. Weitere Informationen und Anmeldung bei: susan.kirch(at)leadership-brandenburg.de

Sie können unseren Flyer als PDF leadership_brb_flyer_a4 herunterladen. Darauf finden Sie alle Informationen gebündelt.

14 Mrz

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Leadership-Begegnungen 2018

14. März 2018 | By |

Für 2018 haben wir einige spannende Begegnungen geplant. Diese Gespräche werden in kleiner Runde von 10 bis 20 Teilnehmern stattfinden und dienen dem intensiven Austausch zu einem aktuellen Thema. Wir sind zu Gast vor Ort und erhalten so einen persönlichen, konkreten Einblick. Die Termine stehen Mitgliedern und Interessenten offen.

 

Dienstag, 20. März 2018, 18.00 – 20.00 Uhr in Potsdam

Thema: „Entwicklung der Führungskultur von einer Zuständigkeits- zur Verantwortungskultur.“ Begegnung mit Tillman Stenger, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

Donnerstag, 26. April 2018, 17.00 – 20.00 Uhr in Kloster Lehnin

Thema: „Verantwortungsgestaltung in dörflichen Gemeinschaften.“ Begegnung mit dem Landesfeuerwehrverband BB e.V. „Ohne Blaulicht“ und Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr

Dienstag, 5. Juni 2018, 17.00 – 19.00 Uhr in der Nähe von Potsdam

Thema: „Politik und Umwelt. Nachhaltige, wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum Brandenburgs.“ Begegnung mit Jörg Vogelsänger, Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft von Brandenburg

 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Details zu den Veranstaltungen erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung bei: susan.kirch(at)leadership-brandenburg.de

Sie können unseren Flyer als PDF leadership_brb_flyer_a4 herunterladen. Darauf finden Sie alle Informationen gebündelt.

05 Mrz

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Dritte Mitgliederversammlung und Wahl des neuen Vorstands

5. März 2018 | By |

Am 23. Januar 2018 traf sich mehr als die Hälfte der 31 Mitglieder von Leadership Brandenburg -Netzwerk Verantwortung e.V.. zur dritten Mitgliederversammlung beim Paritätischen Brandenburg und unserem Vorstandsmitglied Andreas Kaczynski. Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde folgten Berichte der Geschäftsleitung über Finanzen, Vereinsthemen und Aktivitäten im Jahr 2017, sowie die Entlastung des Vorstands. Die bisher erreichten Fortschritte wurden deutlich. Unser Gründer Horst Brömer wechselte in den Vorstand und übergab die Geschäftsführung an Susan Kirch. Wir können einen Zuwachs an 9 Mitgliedern in 2017 verzeichnen. Es fand eine erste konkrete Leadership-Begegnung statt und viel Arbeit floss in die Weiterentwicklung und Vorbereitung eines Leadership-Jahresprogramms. Außerdem wurden auch dank der aktiven Vermittlung aus unserem Vorstand die Aktivitäten für 2018 konkretisiert und ausgearbeitet.

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Susan Kirch stellte die Planungen für 2018 vor, gefolgt von einer angeregten und mit vielen Ideen bereicherten Diskussion. Für 2018 sind bisher folgende kostenfreie Leadership-Begegnungen geplant:

–       Dienstag, 20. März 2018 um 18.00 Uhr eine Begegnung in Potsdam mit Tillman Stenger, dem Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg 
–       Donnerstag, 26. April 2018 eine Begegnung in Kloster Lehnin mit Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehr
–       Dienstag, 5. Juni 2018 eine Begegnung mit Jörg Vogelsänger, dem Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft von Brandenburg
–       Eine Werksbesichtigung bei Rolls Royce

Neben diesen persönlichen Begegnungen sind außerdem zwei kostenpflichtige Angebote in Planung, die Aspekte unseres umfangreichen Jahresprogramms erfahrbar machen sollen:

–       Samstag 2. Juni 2018 – ein Tag in der Lausitz, inklusive einer Begegnung mit dem Vorstandsvorsitzenden der Lausitz Energie und Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG, Herrn Holger Rendez (Kosten ca. 40 Euro)

–       Freitag 21.09.2018 und Samstag 22.09.2018 ein Schnupperkurzprogramm inklusive Abendprogramm und Übernachtung für eine Gruppe von 18 Brandenburger Führungskräften und Mitgliedern des Vorstands von Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V. (Kosten ca. 350 Euro)

Ein weiterer wichtiger Punkt dieser Versammlung war außerdem die Wahl eines neuen Vorstands. Wir freuen uns, dass die Mitglieder des alten Vorstands sich alle wieder zur Verfügung stellten und darüber hinaus von unserem Neumitglied Franka Pillibeit, Beraterin beim Mukoviszidose Landesverband Berlin-Brandenburg e.V., verstärkt werden. Von den anwesenden Mitgliedern wurde in den Vorstand für die kommenden beiden Jahre gewählt: Winfriede Schreiber (Vorsitzende, öffentliche Verwaltung), Horst Brömer (Wirtschaft), Andreas Kaczynski (Non-Profit), Uwe Materna (Non-Profit), Franka Pillibeit (Non-Profit), Arno Schlezke (Wirtschaft).

Nach einer sehr konstruktiven Versammlung begab sich ein Teil der Gruppe noch zu einem entspannten Abendessen in die Genusswerkstatt in Potsdam und ließ den Abend dort gemütlich ausklingen. Insgesamt herrschte nach dieser 3. Mitgliederversammlung eine erwartungsvolle und zuversichtliche Stimmung für den weiteren Auf- und Ausbau unserer Vereinsstrukturen und Aktivitäten.

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31 Jul

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Leadership Talk in der Biosphäre Potsdam

31. Juli 2017 | By |

Was können Führungskräfte aus unterschiedlichen Bereichen im Rahmen einer Begegnung mit Verantwortungsträgern für sich an Erkenntnissen gewinnen und was andererseits dem Fallgeber mitgeben? In diesem Gedanken waren wir am 17.07.2017 mit unserem ersten Netzwerktreffen zu Gast bei Eckhard Schaaf, Geschäftsführer der Biosphäre Potsdam. Die 7 Führungskräfte aus unserem Netzwerk gingen, nach einem kleinen Einblick in die einzigartige Tropenlandschaft, gleich in medias res. Hauptthema des Abends und größte Leadership-Herausforderung für Eckhard Schaaf war die Sicherstellung der weiteren Existenz der Biosphäre. Sie steht seit Jahren auf wackligen Füßen, da die Stadt jährlich ca. 1 Million Euro für den Erhalt zuschießen muss, weswegen ein Teil der Abgeordneten für eine Schließung ist.

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Vor 10 Jahren übernahm Eckhard Schaaf die insolvente Biosphäre. Von damals nur noch 70.000 Besuchern konnte er die Besucherzahlen nun konstant auf 150.000 pro Jahr bringen. Mit viel Pragmatismus, aber begrenzten finanziellen und personellen Mitteln, entwickelte er die Biosphäre zu einem Markenzeichen Potsdams und konnte sie als Tourismus- und Familienattraktion erhalten. Dies imponierte den 7 teilnehmenden Führungskräften besonders, da ihm über Jahre immer nur ein Planungshorizont von 3 Monaten gewährt wurde, was nachvollziehbar sehr schwierige Bedingungen z.B. für die Motivation und Bindung von Mitarbeitern sind.

Die Zuhörer wollten wissen, wie er das Ruder herumgerissen bekam. Sein Grundgedanke war, neben dem kontinuierlichen Ausbau der Ausstellung, vor allem bei den Mitarbeitern anzusetzen. Er wollte erreichen, dass diese wieder stolz auf ihren Arbeitsplatz sein konnten. Als Hebel dazu identifizierte er das Thema „Qualitätsmanagement“. In allen Service- und Einrichtungsbereichen sollte ein dem Service-Qualität-Deutschland-Siegel entsprechender Qualitätsanspruch etabliert werden. Obgleich die erste zweitägige Schulung aller Mitarbeiter*innen bereits zehn Jahre her ist, hat diese Zertifizierung einen Anspruch und Kriterien fest implementiert, die auch heute noch für die Mitarbeiter*innen im täglichen Handeln Orientierung und Motivation geben. Der gewonnene Stolz auf die eigene Arbeit lässt sich beispielsweise daran ablesen, dass die gesamte Fläche von 5.000 qm von nur zwei Gärtner*innen gepflegt wird, die sich das Spezialwissen um tropische Pflanzen selbst aneignen mussten. Andere Mitarbeiter haben in Eigeninitiative Schulungskonzepte entwickelt, die dazu beitragen, dass heute 5000 Schüler pro Jahr Exkursionen im Rahmen des Unterrichts in die Biosphäre unternehmen. Für die Gewinnung von externen Unterstützern startete die Biosphäre im Mai eine Online-Petition, wo Bürger*innen für den Erhalt der aktuellen Nutzung ihre Stimme abgeben können.IMG_5498

Aber genauso, wie unsere teilnehmenden Führungskräfte einiges an Erkenntnissen – auch im Hinblick auf Medienberichterstattung und Einblicke in die Rahmenbedingungen von städtischen Unternehmen – mitnehmen konnten, so gab es auch umgekehrt einiges an Ideen, Anregungen und Feedback für die Leadership-Herausforderung von Eckhard Schaaf aus dem Kreis der Gäste. Einige der Punkte möchten wir benennen:

• Kaum ein Medienbericht über die Biosphäre kommt ohne die Zuschreibung „defizitär“ aus. Es könnte hilfreich sein, dem mit einer Bewusstseinsbildung entgegenzuwirken, dass jeder kommunale Zoo oder Tierpark, jedes Theater und jedes Schwimmbad auch nicht ohne öffentliche Zuschüsse auskommt. Insofern kam die Anregung, eine Tabelle zu erstellen, in der jährliche Besucherzahl, Einnahmen durch Eintrittsgelder und Zuschüsse gesamt und pro Ticket von verschiedenen Institutionen im Vergleich aufgelistet sind. Mit dieser Transparenz könnte die Diskussion darum, ob Potsdam als einzige Landeshauptstadt ohne Zoo sich den Erhalt der Biosphäre leisten kann und will, in eine andere Richtung gelenkt werden – weg vom Attribut „defizitär“.

• Berlin leistet sich wie keine andere Stadt in der Welt drei Opernhäuser. Zu den Gründen, warum keines der drei stark von öffentlichen Zuschüssen abhängigen Häuser geschlossen wurde, kann man auch das Vorhandensein an großen, vielfältig vernetzten „Fördervereinen/Freundeskreisen“ zählen. Über einen solchen verfügt die Biosphäre Potsdam bislang nicht. Hier kam die Empfehlung, die Gründung eines Freundeskreises anzustoßen. Möglichkeit für einen diesbezüglichen Impuls bietet evtl. die 15-Jahr-Feier am 14.09.2017. Leadership Brandenburg kann bzgl. des Vereinsgründungsprozesses mit Know-How unterstützen. Aus dem Schwesterverein Leadership Berlin sind in den letzten 5 Jahren immerhin vier Vereinsgründungen initiiert und unterstützt worden.

• Eine weitere Empfehlung bezog sich auf die Übertragung von Good-Practice-Beispielen aus anderen Tierparks. Eine ganz konkrete Idee war hierbei die Einführung von Patenschaften für Pflanzen und Tiere, die einerseits Einnahmen und andererseits emotionale Bindungen ermöglichen.

In der regen Unterhaltung wurden noch einige andere Gedanken und Ideen ausgetauscht. Nun sind wir gespannt und drücken die Daumen für Eckhard Schaaf, dass er das richtige Händchen bei der Mitarbeiterführung behält und, ob er den Erhalt/Ausbau dieser einmaligen Tropenwelt im bevölkerungsdynamischen Norden der Landeshauptstadt nachhaltig voranbringen darf. Ein wichtiger Schritt hierbei wird sicherlich 2018 die Öffnung der Gastronomie auch für Nicht-Besucher sein. Was für ein Potential hier verborgen liegt, konnten wir zum Abschluss des Abends mit einem köstlichen, kleinen Gruß aus der Küche selbst schmecken!

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23 Mai

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Zweite Mitgliederversammlung

23. Mai 2017 | By |

Am 09.05.2017 fand die erste Mitgliederversammlung von Leadership Brandenburg e.V. nach der Gründungssitzung im März 2016 statt. Wichtige Ergebnisse dieser Sitzung waren die Wahl von Horst Brömer in den Vorstand, die Übertragung der Geschäftsführung auf Susan Kirch und die Übernahme der Finanzkontrolle durch Max Niehoff.

Wir freuen uns über diese Verstärkung unseres Vorstands und danken Herrn Brömer herzlich für seine Arbeit und sein Engagement als Gründer und Anschub-Geschäftsführer unseres Vereins. An seine Stelle in der Geschäftsführung tritt nun Susan Kirch. Sie ist seit 2014 ein ehrenamtlich engagiertes Mitglied bei Leadership Berlin e.V. und hat bereits drei Durchläufe des Jahresprogramms dort mitgemacht. Ihre Kernaufgabe wird die Organisation und Durchführung des ersten Jahresprogramms von Leadership Brandenburg e.V. sein. Wir wünschen ihr einen guten Start in diesen neuen Aufgabenbereich!

Vor unserer Versammlung fand auch eine Begegnung statt, wie sie für unsere Aktivitäten typisch sein wird. Wir bekamen einen sehr offenen und interessanten Einblick in die Lebenswelt und die Herausforderungen der Wagenburgbewohner auf der Insel Hermannswerder. Dabei fanden wir hier keine linksextremen Aussteiger vor, sondern engagierte Menschen, die trotz ihrer unabhängigen Lebensweise ganz klar ihre gesellschaftliche Verantwortung sehen und mit kulturellen Angeboten wie einem Adventsmarkt, Kinderfesten und Kinoabenden bewusst etwas zum Leben in Potsdam beitragen. Vielen Dank an unser Vorstandsmitglied und den fast unmittelbaren Nachbarn der Wagenburg Andreas Kaczynski für die Organisation dieses spannenden kleinen Spaziergangs!

Winfriede Schreiber für den Vorstand

26 Okt

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Leadership Learning Journey nach Polen

26. Oktober 2016 | By |

Polen und insbesondere die westliche Region Wielkopolska ist für viele Brandenburger der nächste Nachbar und wichtiger Kooperationspartner. Dennoch fehlen häufig Kontakte und Anknüpfungspunkte, um mit Akteuren aus der Nachbarregion auf der anderen Seite der Grenze in einen Austausch zu treten.

Um dies zu ändern, unternahmen wir mit 13 Brandenburger und Berliner Führungskräften am 23./24. September eine zweitägige Leadership-Exkursion nach Poznan. Die polnische Regionalhauptstadt hat 580.000 Einwohner (mit dem Umland ca. eine Millionen), wird von Polen als die Geburtsstadt der polnischen Nation betrachtet und liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Warschau.

Neben Einblicken in die polnische Küche, einer Stadtbesichtigung durch unseren aus Frankfurt/Oder kommenden Reiseleiter Dieter Krawczynski und von so einigen begeistert zum Shopping genutzten Freizeit, erlebten die Teilnehmenden von Leadership Berlin und Leadership Brandenburg vielschichtige Einblicke in die drei gesellschaftlichen Sektoren in Posen:

Der öffentliche Bereich:
Bei einem Besuch im Rathaus tauschten wir uns mit dem Regierenden Bürgermeister Jacek Jaskowiak und dem Leiter der Investitionsbehörde Marcin Przylebski aus, die beide zeitweise in Deutschland lebten und beide gut Deutsch sprechen. Für Erstaunen sorgte insbesondere, dass in Poznan mit einer Arbeitslosenquote von nur 2% nahezu Vollbeschäftigung herrscht und die Ansiedlung von Wirtschaftsunternehmen als das geringste Problem erscheint. Was ebenfalls für uns überraschend war, wie wenig Bereiche nach dem Ende des Sozialismus in der Daseinsvorsorge in den privatwirtschaftlichen und Non-Profit-Bereich übertragen wurden. So wurden weder Energieversorgung noch Wasser oder Entsorgungswirtschaft in privatwirtschaftliche Hand gegeben, noch wurden Seniorenheime und Kitas an gemeinnützige Organisationen übertragen.

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Einen interessanten Unterschied wollen wir an dieser Stelle kurz skizzieren: Jacek Jaskowiak berichtete über die Problematik, dass viele Menschen ins Umland ziehen und die Straßen dem zunehmenden Autoverkehr insbesondere zu den Stoßzeiten nicht mehr gewachsen sind. Daher ist sein Anliegen insbesondere der Ausbau von Fahrradwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Als wir ihm berichteten, dass in Berlin zivilgesellschaftliche Organisationen die Politik und Verwaltung in Bezug auf einen Ausbau des Fahrradinfrastruktur „vor sich hertreiben“ und „ärgern“, meinte er, dass es bei ihm genau umgekehrt sei: die Politik und Verwaltung arbeitet an einem massiven Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur und es ist die Gesellschaft, die nicht so leicht davon zu überzeugen ist – ein Eindruck, den wir nach Gesprächen mit Taxifahrern und einem Abendessen mit den deutschsprachigen Kunden der Business-Sprachschule „Be Better Club“ bestätigen können…

Der privatwirtschaftliche Bereich:
Wir besuchten den deutschen Unternehmer Gerold Voss, der mit einem Tischlereiunternehmen vor 16 Jahren in Poznan begann, in den letzten Jahren ein Gesundheitszentrum aufbaute und derzeit die Errichtung eines Seniorenheimes plant. Die Einblicke in das polnische Gesundheitssystem und die Planungssicherheit für Unternehmen war für alle Teilnehmenden etwas ernüchternd. Gerold Voss versucht nichtsdestotrotz eine Lücke zu finden und zu füllen, indem er in dem geplanten Seniorenheim Zimmer verkauft und die Pflege dann verhältnismäßig günstig hinzugekauft werden kann. Dies ist insofern für viele eine Option, da die Eigentumsquote in Polen eine der höchsten weltweit ist, weil nach der Wende das Eigentumsrecht für Mietwohnungen an die Bewohner übertragen wurde und alte Menschen insofern heute zwar kaum eine Rente, wohl aber häufig eine Eigentumswohnung haben, die sie verkaufen bzw. gegen ein Zimmer im Seniorenwohnheim tauschen können. Auch beim Personal will Gerold Voss neue Wege zu gehen, indem er polnischen Pflegekräfte als Alternative zu einem schlecht bezahlten Job in Polen und einem nicht ganz so schlecht bezahlten außerhalb der Heimat eine Mischform anbieten möchte. Die Pflegekräfte könnten ihren festen Arbeitsplatz in Poznan haben, allerdings pro Jahr auf drei Monate befristet in einer deutschen Partnereinrichtung eingesetzt werden.

Interessant aus deutscher Sicht war im Übrigen der Umstand, dass polnische Pflegekräfte zu einem größeren Teil ins westliche Ausland abgeworben wurden und die Polen ihrerseits mittlerweile massiv Pflegekräfte aus der Ukraine abwerben. Oder auch der Umstand dass, während man sich in Deutschland darüber aufregt, dass amerikanische Unternehmen wie Starbucks und Amazon in Deutschland zwar hohe Umsätze erzielen, aber nahezu keine Steuern zahlen, in Polen der gleiche Unmut über deutsche Unternehmen herrscht. Die aktuelle PiS-Regierung diskutiert eine umsatzabhängige Supermarktsteuer, die insbesondere auf Aldi und Lidl abzielt.

IMG_2184Der Non-Profit-Bereich:
Der Non-Profit-Bereich in Polen ist weit weniger etabliert und professionalisiert als in Deutschland. Während in den ca. 700 Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin über 50.000 Hauptamtliche beschäftigt sind, arbeiten in den 200 Mitgliedsorganisationen des Dachverbandes der Nichtregierungsorganisationen WRK laut deren Vorsitzender Justyna Ochedzan nur um die 100 Hauptamtliche. Im Austausch mit Justyna Ochedzan und anschließenden Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig zivilgesellschaftliche Organisationen und deren unabhängige Finanzierung für eine Demokratie sind. Gerade im Hinblick auf Non-Profit-Organisationen wurde deutlich, dass die in Deutschland von diesem Sektor übernommenen Aufgaben in Polen entweder in den Familien geleistet werden (z.B. Betreuung von Kindern und Senioren), sie direkt vom Staat geleistet werden, es sie schlicht nicht gibt oder eben nur zu einem ganz kleinen Teil von der Katholischen Kirche oder von Non-Profit-Organisationen übernommen werden.

Außerdem wurde deutlich, wie wichtig die EU und ihre Programme gerade für die Entwicklung einer organisierten Zivilgesellschaft– insbesondere für politische NGOs – sind und welch positiven Einfluss Partnerschaften zwischen deutschen und polnischen NGOs haben. Die sprachlichen Hürden sind zwar mitunter gegeben, allerdings ist das Bildungsniveau der äußerst wettbewerbsorientierten Schulen sehr hoch, sodass man zumindest auf gute Englischkenntnisse setzen kann.

IMG_2312Auf persönlicher Ebene…
lernten wir polnische Unternehmer*innen, Rechtsanwält*innen, Angestellte im öffentlichen Dienst und Leiter*innen von gemeinnützigen Organisationen bei einem gemütlichen Abendessen kennen und konnten sie zu allen Themen, die uns interessierten, ausfragen. Dieser ganz persönliche Kontakt war ein besonderer Gewinn und hat uns die Menschen im Nachbarland noch einmal auf intensive Weise nahe gebracht.

IMG_2238Das Thema Politik …
fehlte natürlich auch nicht bei den zahlreichen Gesprächen mit unseren polnischen Gesprächspartner*innen. Die rechtskonservative PiS-Regierung tauscht derzeit auf Basis entsprechender Gesetzesänderungen in massivem Umfang Richter*innen, führende Verwaltungsangestellte, Direktor*innen in den öffentlich-rechtlichen Medien und Führungskräfte in öffentlichen Unternehmen aus. Wir hörten so einiges darüber, wie einschüchternd sich dies auf die freie Meinungsäußerung auswirkt, zu der sich manche Gesprächspartner*innen auch nur hinter vorgehaltener Hand trauten. Ihren Wahlerfolg verdankte die PiS-Partei übrigens insbesondere zwei Wahlversprechen:

– zum einen einem Kindergeld in einer Höhe, die das Durchschnittseinkommen bei drei Kindern um ca. 50% erhöht
– zum anderen, dass alte Menschen ab 75 Jahren kostenlos Medikamente erhalten (die bis jetzt alle
Menschen selbst finanzieren mussten, so sie es denn konnten)

Ob sich dies auf Dauer finanzieren lasse, sahen einige skeptisch. Andererseits hat Polen seit Jahren ein stabiles, weit über dem deutschen Level liegendes Wirtschaftswachstum. Und während Deutschland mit einer Staatsverschuldung von 71% im Verhältnis zum BIP die Maastricht-Kriterien von maximal 60% für einen Beitritt in die Euro-Zone heute nicht schaffen würde, liegt Polen mit einer Staatsverschuldung mit 50,3% im Verhältnis zum BIP noch deutlich darunter.

IMG_2157Fazit:
Wie auch die weitere politische und wirtschaftliche Entwicklung in Polen aussehen mag – wir sehen in der aktuellen politischen Situation nicht einen Grund weniger, sondern einen Grund mehr für einen Austausch zwischen Führungskräften aus Berlin/Brandenburg und Poznan/Wielkopolska.

Momentan sieht es danach aus, dass wir eine solche 2-Tages-Leadership-Exkursion im September 2017 wiederholen werden. Wir möchten aber auch unabhängig von unseren Aktivitäten dazu ermutigen, Poznan zu besuchen und in einen Austausch mit polnischen Führungskräften zu gehen. Es lohnt sich und die Auseinandersetzung mit „dem anderen“ birgt auch immer viele Erkenntnisse für die eigenen Herausforderungen.

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Interessierten an einer unabhängigen 2-Tages-Tour nach Poznan (z.B. als Team-Building-Maßnahme oder als Vorstands-Exkursion) können wir übrigens gerne unseren Reiseleiter und Stadtführer Dieter Krawczynski empfehlen. Wir danken darüber hinaus ganz besonders Barbara Barlog, Geschäftsführerin der Business Sprachschule „be better club“ für die Organisation des Abendessens mit polnischen Führungskräften und Angelika Menze, der Geschäftsführerin des Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreises in Poznań für die Unterstützung bei der Gewinnung von Gesprächspartnern.

05 Sep

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„Muslime fragen – Politiker antworten“ mit Winfriede Schreiber

5. September 2016 | By |

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vlnr: Rainer-Michael Lehmann (SPD), Susanna Kahlefeld (Bündnis 90/Die Grünen, Winfriede Schreiber, Irmgard Wurdack (Die Linke), Alexander Spies (Piraten), Wolfgang Jokusch (FDP)

Politiker*innen der Berliner Parteien sprechen in Neuköllner Moschee über Integrationskonzepte

Integrations-Expert*innen von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke, Piraten und FDP präsentierten am 2. September 2016  ihre Konzepte gegen die Aus- und Abgrenzung von Muslimen in eine Parallelgesellschaft. Eigentlich sollte auch ein Vertreter der AfD teilnehmen. Die Partei zog ihre Teilnahme jedoch nach einem Vorstandsbeschluss zurück. Die Veranstaltung fand in der Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (Dar-Assalam-Moschee) statt und richtete sich vornehmlich an Muslime. Moderiert wurde die Veranstaltung von Leadership Brandenburgs Vorstandsvorsitzender Winfriede Schreiber.

Es war eine lebendige Diskussion, bei der vom Neutralitätsgesetz bzw. der Haltung der Parteien zum Kopftuch über die Frage nach einem Einwanderungsgesetz und einem Staatsvertrag, der muslimischen Gefängnisseelsorge, der Aufführung in Verfassungsschutzberichten, die steuerlicher Absetzbarkeit von Deutschkursen, das Islamforum, die partielle Islamfeindlichkeit in Medien und Gesellschaft bis hin zu der Besetzung des Rundfunkrates die unterschiedlichsten Themen diskutiert wurden. Es wurde deutlich, wie groß das Interesse und die Zahl der Fragen ist und wie sehr ein solches Format Sinn macht.

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Winfriede Schreiber, Vorstandsvorsitzende von Leadership Brandenburg, moderierte die Veranstaltung.

Im Vorfeld sagte Bernhard Heider, Geschäftsführer von „Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V.“, der die Gesprächsrunde in  Kooperation mit der Neuköllner Begegnungsstätte und mit Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung organisiert hat: „Wir finden es wichtig, dass Politiker sich direkt mit Muslimen zu Themen, die sie betreffen, austauschen und nicht immer nur über Muslime sprechen. Natürlich gibt es Probleme bei der Integration von Muslimen und Tendenzen zu einer Art „Parallelgesellschaft“. Aber die werden doch nicht geringer, wenn man Muslimen gesellschaftliche Teilhabe erschwert und das Gespräch mit ihnen verweigert. Ganz im Gegenteil – die Politik sollte sich gerade einer solchen Herausforderung mit besonderer Anstrengung widmen und auch gegenüber Muslimen und Moscheegemeinden direkt zum Ausdruck bringen, wie ihre Konzepte im Hinblick auf Fordern und Fördern aussehen.“

„Wenn wir wollen, dass sich Muslime stärker mit der deutschen Gesellschaft identifizieren, müssen wir in zwei Richtungen arbeiten“, erklärt der Vorstandsvorsitzende und Imam der Neuköllner Begegnungsstätte Mohamed Taha Sabri seine Integrationsarbeit. „Zum einen in die Richtung derjenigen Muslime, die keinen Sinn darin sehen, sich zu integrieren, und zum anderen in die Richtung derjenigen in der Mehrheitsgesellschaft, die uns in eine Schublade stecken und Muslime generell ablehnen.“

Eigentlich hatten wir auch eine Zusage von der AfD (Hanno Bachmann), die allerdings nach einem Vorstandsbeschluss des Landesverbandes der AfD diese Woche zurückgezogen wurde. Moderiert wurde die Veranstaltung von Winfriede Schreiber, ehemaliger Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes, die heute unter anderem Vorstandsvorsitzende unseres Partnervereins „Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V.“ ist.

09 Mrz

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Das ist unser Vorstand

9. März 2016 | By |

Auf dem Foto zu sehen v.l. nach rechts: Uwe Materna, Geschäftsführer Horst Brömer, Winfriede Schreiber, Andreas Kaczynski, Arno Schelzke

Auf der Gründungsversammlung am 8. März 2016 wurde auch gleich der erste Vorstand unseres neuen Vereins gewählt.

Die Mitglieder des Vorstands sind:

Vorstandsvorsitzende:
Winfriede Schreiber, Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes a.D.

Weitere Vorstände:
Andreas Kaczynski, Der Paritätische Brandenburg
Sybill Radig, DRK-Landesverband Brandenburg e.V.
Arno Schelzke, ASIG GmbH
Uwe Materna, Ruppiner Kliniken

Leadership Brandenburg e.V. (i.Gr.) nimmt die Arbeit auf – für Brandenburg, für die Menschen, für die Unternehmen, NGOs, Verwaltungen!

Sybill Radig, Vorstandsmitglied (fehlt auf dem obigen Foto)

Vorstandsmitglied Sybill Radig (fehlt auf dem obigen Foto)

 

 

 

 

 

 

08 Mrz

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Leadership Brandenburg erfolgreich gegründet

8. März 2016 | By |

In Potsdam wurde am 8. März 2016 ein neuer, zukunftsweisender Verein auf den Weg
gebracht. Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V. (in Gründung) hat in den
Räumen des Gastgebers, der Deutschen Bank Potsdam, in Anwesenheit von 16 natürlichen
und 8 juristischen Mitgliedern im Rahmen der Gründungsversammlung seinen Anfang
genommen. Initiator und Geschäftsführer ist Horst Brömer, Diplom-Psychologe und langjähriger Geschäftsführer des Tannenhof Berlin-Brandenburg.

Brandenburger Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen, der Verwaltung und dem Non-
Profit-Bereich haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit vereinten Kräften Lösungen für
gesellschaftlich wichtige Themen anzustoßen. Perspektivisch wollen sie konkrete Projekte
und Institutionen aktiv unterstützen und in einem ungewöhnlichen Weiterbildungsprogramm
selbst neue Perspektiven kennenlernen. In Formaten wie der „kollegialen Beratung“ können
sie als Gruppe aus erfahrenen Führungskräften eigene Themen einbringen, sich
Anregungen holen und neue Lösungen entwickeln. Gegenseitiges Vertrauen und eine
offene Geisteshaltung bilden dabei die Basis.

Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V. orientiert sich an Leadership
Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. und dem Motto „begegne dem anderen“, entwickelt
aber sein eigenes Profil, das sich speziell an den Themen und Herausforderungen von
Brandenburg orientiert.

Zum (zukünftig gemeinnützigen) Verein gehören Führungskräften, die in folgenden
Unternehmen tätig sind: Arbeiter Samariter Bund OPR, ASIG GmbH, Demokratie und
Integration Brandenburg e.V., Der Paritätische Brandenburg, Deutsches Rotes Kreuz,
Initiative Jugendarbeit Neuruppin, Mancom GmbH, MitMacht Gmbh (i.Gr.), Peperoni
Werbeagentur, Ruppiner Kliniken, Saluscon, Zukunftsagentur Brandenburg und weitere
Mitglieder aus Berlin, Brieskow-Finkenheerd, Frankfurt/Oder, Fürstenberg/Havel, Königs
Wusterhausen, Luckenwalde, Potsdam, Rangsdorf).

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Am Gründungsabend konnten die Teilnehmenden viel voneinander erfahren und die persönlichen Beiträge der Anwesenden zeichnete ein komplexes Bild der Verbindungen. Diese Verbindungen wollen wir nun in den kommenden Monaten erhalten und vertiefen.