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Schulbesuche von Pfarrern und Imamen

Gemeinsame Schulbesuche von Pfarrern und Imamen in Schulklassen mit mehrheitlich christlichen Schülern

 

Problemstellung:
Intoleranz gegenüber Muslimen in der deutschen Gesellschaft

Als deutsche Gesellschaft definieren wir uns über das Grundgesetz und unser klares Bekenntnis zu Demokratie, Menschenrechten, Pluralismus, Rechtsstaatlichkeit und Trennung von Staat und Religion. Bei uns gibt es Regeln, die unabhängig von der Person für alle gelten.
Gerade diese Aspekte werden immer wieder in Abgrenzung zu islamischem Fundamentalismus angeführt.

Es darf allerdings die Frage gestellt werden, ob diese genannten Werte auch wirklich immer im Bezug auf die in Deutschland lebenden über 3 Millionen Muslime so gelebt werden. Nach unserem Empfinden wird mit Muslimen nicht immer fair umgegangen. Medien, Politik, Verwaltung wie auch die Mehrheitsgesellschaft als Ganzes stehen in nicht unerheblichem Umfang dem Islam und den Muslimen kritisch gegenüber und bestärken sich gegenseitig in Ablehnung und Ab- und Ausgrenzung. Allzu oft werden Einzelfälle generalisiert, Negativfälle in besonderer Weise hervorgehoben und zweierlei Maß genommen. Dabei liegt der Anteil der Extremisten unter den in Deutschland lebenden Muslimen im Promillebereich und die allermeisten deutschen Muslime leben einen friedlichen und toleranten Islam.

Das bringt uns zur Frage:

Wie sieht es eigentlich in theologischer Hinsicht aus? Wie ist das Verhältnis von Christentum und Islam und welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es?

Hierzu vermittelt meet2respect Unterrichtsbesuche von Vertretern des Islam in den christlichen Religionsunterricht. Wir danken hierfür insbesondere dem Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf, Dr. Johannes Krug und seinem Stellvertreter, Pfarrer Michael Raddatz, die Unterrichtsbesuche in ihrem Kirchenkreis ermöglichen.